Sind Smoothies gesund? – Smoothies zum Frühstück
Nicht jeder hat morgens die Zeit oder Lust ausgiebig zu frühstücken, auch wenn man weiß, dass ein gesundes Frühstück die Basis für einen erfolgreichen Tag ist.
Ein Joghurt ist schon einmal eine gute Möglichkeit, aber es geht auch anders, denn in letzter Zeit kommt ein “Powermüsli” immer mehr in Mode, das es in sich hat und eine trinkbare Vitaminbombe ist: Der Smoothie erobert Deutschland – und das ist auch gut so, denn ein Smoothie ist nicht nur ein gesundes Frühstück für eilige Menschen, sondern ist auch gesund und dazu noch richtig lecker, denn man kann sich die Zutaten selbst auswählen.
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Warum soll das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag sein?
Wer an seine Gesundheit denkt und den Tag gut beginnen möchte, kommt an einem gesunden Frühstück nicht vorbei, denn das Frühstück ist die beste Möglichkeit den Stoffwechsel anzuregen und das körpereigene Fett in Balance zu bringen.
Auch der Stoffwechsel freut sich über ein Frühstück, denn morgens verbrennt der Körper besonders gut Fett und wer auf das Frühstück verzichtet, verlangsamt seinen Stoffwechsel. Energie liefern Kohlenhydrate, die langsam abgegeben werden, daher ist ein Müsli ein sinnvoller Einstieg in den Tag, denn die Energie wird nach und nach abgegeben und ein gesundes Müsli belastet den Körper nicht und macht auch nicht dick, wie es Cornflakes oder andere ungesunde Sachen, die viele frühstücken, tun – denn diese enthalten zu viel Zucker und Fett, was dem Körper lediglich kurzfristig Energie gibt.
Mit einem gesunden Frühstück kann man auch die Gehirnleistung steigern, denn ein richtig zusammengestelltes Frühstück hilft den Gehirnzellen Informationen nicht nur zu verstehen, sondern auch zu koordinieren und die Reaktionsfähigkeit zu verbessern.
Die Konzentration und die Aufmerksamkeit steigert man ebenfalls durch ein gesundes Frühstück, denn ohne Frühstück neigt man laut Studien eher zu Arbeitsunfällen und ist weniger leistungsfähig und schneller müde – auch das Gehirn braucht Nahrung!
Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Getränke liefern Kohlenhydrate, die langsam freigesetzt werden, was vor Heißhunger auf Süßigkeiten und kalorienreiche Snacks schützt und gleichzeitig auch die Laune hebt, denn so ein fettarmes und kohlehydrathaltiges Frühstück gibt dem Körper immer die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit und hebt so nicht nur die Stimmung, sondern schützt auch vor Stress, da Kohlenhydrate – wie sie in Haferflocken, Nüssen und Vollkorn enthalten sind – den Serotoninspiegel erhöhen und Vitamin B abgeben, während Koffein, das in Kaffee enthalten ist, den Körper irritiert und Nervosität verstärkt. Wer nicht auf Kaffee verzichten mag oder kann, sollte wenig Kaffee trinken und wenn möglich Kaffee mit wenig Koffein.
Der menschliche Körper besteht zu 90 Prozent aus Wasser – ein Grund, warum wir viel und regelmäßig trinken sollten, denn wir verlieren nicht nur in der Nacht viel Flüssigkeit, sondern auch im Laufe des Tages. Daher sollte man den Tag mit Wasser – je nach Geschmack mit oder ohne Kohlensäure – ungesüßten oder verdünnten Fruchtsäften, Milchgetränken oder Tee beginnen, denn damit hilft man ebenso wie mit einem gesunden Frühstück dem Immunsystem auf die Sprünge. Zink sowie die Vitamine A und C helfen dem Immunsystem und sind besonders zahlreich in Zitrusfrüchten, Beeren, Melone, Eiern, Weizenkeimen, Haferflocken und ungesüßten Müslis enthalten, die darum zu einem gesunden Frühstück gehören sollten.
Gesundes Frühstück – die 4 Komponenten
Während wir schlafen verbrauchen wir Energie und Nährstoffe, darum sollten wir diese am Morgen wieder füllen und am besten gleich noch Reserven anlegen, damit sich der Tag nicht nur gut anfühlt, sondern auch unserem Körper gut tut.
Ernährungsexperten empfehlen ein gesundes Frühstück, das aus vier Komponenten bestehen sollte: Milch und Milchprodukten – wie zum Beispiel Joghurt, Käse oder Quark – die dem Körper Eiweiß, Kalzium, Jod, Vitamine und Mineralstoffe geben sowie Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten enthalten sind. Vollkornbrot, Vollkornbrötchen, Vollkorn- oder Mehrkornmüslis gehören dazu und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und liefern Energie für Stunden. Obst und Gemüse sind die dritte Komponente, die der Körper am Morgen braucht und dazu noch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe gibt, die man als Saft trinken oder auch essen kann. Die vierte Komponente sind Getränke, wobei Wasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sowie verdünnte Säfte die beste Empfehlung sind. Auch Kaffee oder Tee in Maßen ist völlig in Ordnung und bringt – wie jedes Getränk – den Kreislauf am Morgen so richtig in Schwung.
Ein gesundes Müsli, das man leicht selbst mischen kann, besteht aus 700 Gramm Getreideflocken, wobei man je nach Geschmack zwischen Hafer-, Gerste-, Weizen-, Dinkel- oder auch Mehrkornflocken auswählen kann und diese mit 150 Gramm Weizenkleie, sowie 100 Gramm geschroteten Leinsamen mischt und dazu eine gute Handvoll Hasel- oder Walnüsse oder auch Mandeln grob hackt und zu dem Getreide gibt. Obst oder Gemüse, das man frisch dazu schneidet, ist nicht nur lecker, sondern auch gesund und als letzten Schritt mischt man je nach Geschmack fettarme Milch, Joghurt, Quark oder Saft nach Wahl in das Müsli.
Kreislauf, Mittagstief und ausgepowert? Die Lösung!
Wer sich darüber wundert, dass im Laufe des Tages der Kreislauf schlapp macht, ein Mittagstief einsetzt, Kopfschmerzen einen plagen, der Magen knurrt oder der Stoffwechsel langsam ist, sollte über sein Frühstück nachdenken, denn am Morgen legt man die Basis für den Tag.
Frühstückt man zu viel Weißmehl, Fett und Zucker – zum Beispiel mit hellen Brötchen oder Weizentoast, dick mit Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme bestrichen – treibt dies zwar kurzfristig den Zuckerspiegel in die Höhe und man fühlt sich gut, aber nach ein bis zwei Stunden ist diese Energie verbraucht und die oben genannten “Ausfallerscheinungen” treten gerne auf. Fast Food, Schokoriegel oder süße Teilchen vom Bäcker helfen da nicht weiter, sondern eine Kombination aus vollwertigen Produkten und Obst.

Müsli mit Milch, Quark, Joghurt oder Fruchtsaft ist empfehlenswert – solange es sich nicht um ein Fertigmüsli handelt, in dem unnötig viel Zucker und Fett enthalten ist. Weiterhin sollte man sich ausreichend Zeit für ein Frühstück nehmen, außerdem ist zum Beispiel ein gut gekautes Müsli nicht nur Garant für einen erfolgreichen Tag, es schmeckt auch besser und macht länger satt.
Flüssigkeitsmangel fördert Kopfschmerzen, verursacht Konzentrationsstörungen und Kreislaufprobleme, daher sollte man viel trinken, aber zuckerhaltige Getränke möglichst meiden. Ein frisch gepresster Saft oder auch ein Apfel zwischendurch, geben Energie und Flüssigkeit in einem, während Früchte- oder Kräutertee immer eine gute Wahl ist.
Wer lieber etwas Warmes zum Frühstück isst, muss nicht gleich Eier in die Pfanne schlagen oder sonstige “Kalorienbomben” zu sich nehmen, denn ein warmer Grießbrei mit frischen Früchten oder ein Porridge bzw. Haferschleim mit Äpfeln, Rosinen, Nüssen oder Zimt ist eindeutig die bessere Wahl. Auch Pfannkuchen, verschieden zubereitet und gefüllt, können ein sinnvolles und gesundes Frühstück darstellen.
Müsli - der Powerlieferant für jeden Morgen

Müsli perfekt für den Start in den Tag, allein aus diesem Grund ist Müsli ein guter Tipp für ein gesundes Frühstück, denn es liefert viel Energie, die nach und nach an den Körper abgegeben wird und dazu auch noch viele Vitamine und Vitalstoffe und die wertvollen Energielieferanten Kohlenhydrate. Kohlenhydrate können vom Körper schnell verwertet werden, produzieren so Energie, belasten aber nicht den Körper und schenken Knochen, Sehnen und dem Gehirn besonders wertvolle Energie. Müsli enthält gesunde Ballaststoffe, die hauptsächlich in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen und unverdaulich sind, was sie so gesund macht, denn sie regen den Darm an und sättigen über einen langen Zeitraum.
Müsli gibt dem Körper auch die Vitamine B1 und B2 und dazu Kalzium und Eisen – alles Dinge, die ein gesunder Körper braucht. Nüsse und Milch gehören auch zu einem gesunden Müsli, denn beide ermöglichen dem Körper eine verbesserte Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, unterstützen das Herz-Kreislauf-System und senken dazu noch den Cholesterinspiegel. Kombiniert man das Frühstücksmüsli mit Obst, liefert man dem Körper viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, sodass der Tag eigentlich nur gut laufen kann.
Müsli allein ist eine trockene Angelegenheit, daher sollte man es – je nach Geschmack – mit Joghurt, Milch oder Fruchtsäften anreichern. Mit Zitrussäften wie Orangen-, Zitronen- oder Limettensaft erhält man so nicht nur ein fruchtiges Frühstück, sondern liefert dem Körper auch weitere Vitamine und viele gesunde Dinge. Wer es ein wenig süßer mag, kann auch Honig in das Müsli geben oder ein Müsli mit kleinen Schokoladenstücken wählen, denn solange das Müsli nicht zu süß ist, gehört auch der Genuss zu einem gesunden Frühstück.
